Turmbau zu Babel

Grössenwahn und Sprachverwirrung, Künstler*innen und Welterklärungen: der Turmbau zu Babel und das Zürcher Theater Spektakel? Zum zweiten Mal begleitet Zollfreilager das Festival mit einer Spezialausgabe, die sich kritisch mit Fragen des Aufführens, Vorführens und der Bürgerschaft in einer globalen Welt auseinandersetzt. Studierende und Dozierende des Masterstudiengangs Kulturpublizistik, Stimmen aus der Theaterwissenschaft und der politischen und ästhetischen Theorie werden das Festival um einen Diskursraum aus Interviews, Reportagen, Frühkritiken und Essays erweitern. In tragenden Rollen bei der Konzeption, Reflexion und Realisierung beteiligt: Valérie Hug, Eva Mackensen, Annatina Nay, Joana Schertenleib, Eva Vögtli, Deborah von Wartburg und Ruedi Widmer.

Grössenwahn und Sprachverwirrung, Künstler*innen und Welterklärungen: der Turmbau zu Babel und das Zürcher Theater Spektakel? Zum zweiten Mal begleitet Zollfreilager das Festival mit einer Spezialausgabe, die sich kritisch mit Fragen des Aufführens, Vorführens und der Bürgerschaft in einer globalen Welt auseinandersetzt. Studierende und Dozierende des Masterstudiengangs Kulturpublizistik, Stimmen aus der Theaterwissenschaft und der politischen und ästhetischen Theorie werden das Festival um einen Diskursraum aus Interviews, Reportagen, Frühkritiken und Essays erweitern. In tragenden Rollen bei der Konzeption, Reflexion und Realisierung beteiligt: Valérie Hug, Eva Mackensen, Annatina Nay, Joana Schertenleib, Eva Vögtli, Deborah von Wartburg und Ruedi Widmer.

Turmbau

Katastrophe

Nichtverstehen

Turmbau Rückblick III

Was geschieht, wenn Menschen mit einer gemeinsamen Sprache auf ein gemeinsames Projekt, hier die Spezialausgabe «Turmbau zu Babel» zum Zürcher Theaterspektakel zurückblicken? Was kommt dabei raus? Kommt es zum Turmbau, zum Nichtverstehen oder endet alles in einer Katastrophe? Teil III von III.

von Turmbau Redaktion
gepostet am 04. November 2019

Turmbau Rückblick II

Was geschieht, wenn Menschen mit einer gemeinsamen Sprache auf ein gemeinsames Projekt, hier die Spezialausgabe «Turmbau zu Babel» zum Zürcher Theaterspektakel zurückblicken? Was kommt dabei raus? Kommt es zum Turmbau, zum Nichtverstehen oder endet alles in einer Katastrophe? Teil II von III.

von Turmbau Redaktion
gepostet am 30. Oktober 2019

Turmbau Rückblick I

Was geschieht, wenn Menschen mit einer gemeinsamen Sprache auf ein gemeinsames Projekt, hier die Spezialausgabe «Turmbau zu Babel» zum Zürcher Theaterspektakel zurückblicken? Was kommt dabei raus? Kommt es zum Turmbau, zum Nichtverstehen oder endet alles in einer Katastrophe? Teil I von III.

von Turmbau Redaktion
gepostet am 26. Oktober 2019

Die Ernsthaftigkeit des Absurden

William Kentridge rezitiert die «Sonate in Urlauten» von Kurt Schwitters und wirft damit Fragen über das Absurde sowie Möglichkeitsräume im globalen Kontext auf.

von Laura Sabel Laura Sabel (*1990) ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet seit 2015 als Kulturvermittlerin im Cabaret Voltaire. Ihre Interessen liegen im Bereich kultureller Praktiken sowie der postkolonialen Kritik.
gepostet am 02. September 2019

Am Rande der Imperien: Interview zu «Queen Zomia» mit Royce Ng

von Der Balken in meinem Auge Die Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.
gepostet am 31. August 2019

Die Grenze zwischen Ich und Du – Das Unausdrückbare auf die Bühne bringen

Mit «Fantasia» wagt Anna Karasinska ein Experiment, das nichts Geringeres will, als die Anonymität zwischen fremden Menschen aufzulösen. Und zwar zwischen so vielen wie möglich.

von Deborah von Wartburg Deborah von Wartburg, *1991, ist Journalistin und interessiert sich für gesellschaftliche Fragen auf und neben der Bühne und mag es, wenn im Theater mediale Grenzen verschwimmen. Sie studiert im MA Kulturpublizistik.
gepostet am 28. August 2019

Eine Ode an die Vielsprachigkeit

Oder: Wie der Turmbau zu Babel auch hätte ausgehen können. Das Stück «Space – The Third Season» zeigt eine alternative Variante, wie mit Vielsprachigkeit und Meinungsvielfalt umgegangen werden kann – mit Musik, Harmonie und ordentlich Chaos.

von Deborah von Wartburg Deborah von Wartburg, *1991, ist Journalistin und interessiert sich für gesellschaftliche Fragen auf und neben der Bühne und mag es, wenn im Theater mediale Grenzen verschwimmen. Sie studiert im MA Kulturpublizistik.
gepostet am 24. August 2019

Prinzessin, Drogenbaronin, Nonne

Olive Yang entschied sich gegen ein Leben im Elfenbeinturm und ertrug dafür Gefängnis und Folter. Sie brach aus Geschlechterrollen aus, heizte mit ihren Affären die Gerüchteküche an und legte einen Aufstand bei, bevor sie – so erzählt man es sich – in ihren letzten Jahren Mitglied eines Ordens wurde. Ein (Anti-) Märchen in Anlehnung an Royce Ng’s «Queen Zomia».

von Valérie Hug Valérie Hug, *1993, ist Redaktorin und Studentin im Master Kulturpublizistik.
gepostet am 22. August 2019

Talking about a Revolution

Der einfachste Teil einer Revolution ist der Umsturz. Schon schwieriger ist die Etablierung neuer Verhältnisse. Und gar unmöglich erscheinen die Einlösung aller Versprechen und die Realisierung einer idealen Gesellschaft. Nicht zuletzt auch deshalb gleichen Revolutionen dem Mythos vom Turmbau zu Babel.

von Patrick Tschirky Patrick Tschirky ist Germanist und Historiker, arbeitet als Dozent am IAM Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW und am Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.
gepostet am 21. August 2019

Corean Pygmalion (?). Über die (hoffnungslose) Arbeit des Animierens (sozialer) Körper

In «Rehab Training» zeigt die südkoreanische Performance-Künstlerin Geumhyung Jeong, was passiert, wenn frevelhaftes Streben auf einen leblosen Körper trifft. Ihre Stärken sind Beharrlichkeit und Begehren. Beides Eigenschaften, die auch dem Publikum abverlangt werden.

von Silvia Posavec Silvia Posavec, *1984, schreibt über Film, filmt die Welt und fasst ihre Beobachtungen in Rezensionen, Essays und Reportagen zusammen. Sie studiert im Master Kulturpublizistik der ZHdK.
gepostet am 20. August 2019

Wo sind die Monster?

Was ist es eigentlich, das den Menschen zum Turm macht? Oder verläuft das Leben doch eher linear? In «Ich seh' Monster» spielt sich Nikko Weidemann durch seine persönliche Lebens- und Musikgeschichte – und folgt dabei einer ganz eigenen (Ton-)Spur.

von Annatina Nay Annatina Nay ist Visuelle Gestalterin und studiert im MA Kulturpublizistik.
gepostet am 19. August 2019

Babylon Bilder V: Stephan Schmitz

von Turmbau Redaktion
gepostet am 18. August 2019

«There's an elephant in the room»

Was ist Diskriminierung? Wie lassen sich Diskriminierungserfahrungen vergleichen? Und wie lässt sich eine Sprache finden, um Unausgesprochenes zu benennen? Interview mit Paola De Martin.

von Der Balken in meinem Auge Die Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.
gepostet am 17. August 2019

Trockene Zeiten und Darmwinde

Alles hat eine Seele, auch Objekte. Die Compagnie Cie Non Nova unter der künstlerischen Leitung Phia Ménards huldigt diesem animistischen Seelenkonzept, indem sie im Objekttheater Gegenstände als Haupt- und Nebendarsteller*innen eines Stücks auftreten lässt.

von Luisa Tschannen Luisa Tschannen ist Autorin und hat am Schweizerischen Literaturinstitut studiert. Sie arbeitet als freie Kulturjournalistin und Künstlerin und studiert im MA Kulturpublizistik.
gepostet am 17. August 2019

Make love, not war

«Saison Séche» steht für Sexstreik. Sexstreik wird als Druckmittel dazu eingesetzt, die Lösung eines Konflikts zu erzielen. Und zwar gemäss der Devise «Make Love not war», denn Sexstreik ist Druckmittel von Frauen, sich Bekämpfende und Krieg führende Männer dazu zu zwingen, mit dem Kämpfen aufzuhören.

von Luisa Tschannen Luisa Tschannen ist Autorin und hat am Schweizerischen Literaturinstitut studiert. Sie arbeitet als freie Kulturjournalistin und Künstlerin und studiert im MA Kulturpublizistik.
gepostet am 17. August 2019

Babylon Bilder IV: Ivano Talamo

von Turmbau Redaktion
gepostet am 12. August 2019

Europa. Ein Video-Essay

Manchmal meinten wir, eine «gemeinsame Sprache» verloren zu haben. Vielleicht hatten wir nie eine? Vielleicht ist Europa ein Nichts, das zu füllen notwendig wäre?

von Silvia Posavec Silvia Posavec, *1984, schreibt über Film, filmt die Welt und fasst ihre Beobachtungen in Rezensionen, Essays und Reportagen zusammen. Sie studiert im Master Kulturpublizistik der ZHdK.
gepostet am 11. August 2019

Dazwischen / Denteren

Heimat ist kein bestimmter Ort. Ist Heimat ein Gefühl? Herkunft ist gegeben – für das Zuhause entscheidet man sich. Zwischen Herkommen und (nie) Ankommen ist die Suche, das Wandern, der Weg.

von Annatina Nay Annatina Nay ist Visuelle Gestalterin und studiert im MA Kulturpublizistik.
gepostet am 06. August 2019

Die Kunst der Vielstimmigkeit

Oder: Auf welchem Boden ist Musik gebaut, wenn es keine Partitur und keinen Dirigenten gibt? Interview mit dem Musiker Fred Frith.

von Der Balken in meinem Auge Die Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.
gepostet am 04. August 2019

Babylon Bilder III: Kevin Duong

von Turmbau Redaktion
gepostet am 02. August 2019

Babylon Bilder II: Annatina Nay

von Turmbau Redaktion
gepostet am 01. August 2019

Babylon Bilder I: Mathias Lüscher

von Turmbau Redaktion
gepostet am 01. August 2019

Mein Turmbau – eine Emanzipationsgeschichte

Könnte es sein, dass es sich bei der der Geschichte des Turmbaus zu Babel, die uns Demut vor Gott lehren soll, um ein Missverständnis handelt? Könnte es sein, dass es in dieser Geschichte nur um das Verstehen und das Nichtverstehen geht? Dass alles Bauen, das sich wirklich lohnt, das Bauen eines Verständnisses der Kultur und der Geschichte ist? Und dass diese Geschichte des Verstehens, als die Geschichte einer Person, aber auch der Gesellschaft, nie aufhört?

von Raffaela Kolb Raffaela Kolb ist Kunsthistorikerin, weiss aber nicht, ob sie «Harry Potter», Billie Eilish und «Stranger Things» lieber mag als Entartete Kunst und mittelalterliche Diptychen. Sie studiert im MA Kulturpublizistik.
gepostet am 01. August 2019

CAN THE OBJECT ____ ?

Was bedeutet Verstehen und Nicht-Verstehen im Kulturkontakt? Wie kann man Sprache im Sinne ihrer Ein- und Ausschlüsse verstehen? Und wie können diese Fragen im Moment der Aufführung gedacht werden? Im Mittelpunkt der folgenden Betrachtungen steht die Annahme der Notwendigkeit sowie der (notwendigen) Unmöglichkeit von Übersetzung im Kontext kultureller Begegnung. Die Phänomene inter-kultureller Übersetzungsprozesse werden anhand des Moments der Aufführung der Merzbühne von Kurt Schwitters gedeutet, wodurch sich Perspektiven der subversiven Unterwanderung kultureller Machtverhältnisse eröffnen.

von Laura Sabel Laura Sabel (*1990) ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet seit 2015 als Kulturvermittlerin im Cabaret Voltaire. Ihre Interessen liegen im Bereich kultureller Praktiken sowie der postkolonialen Kritik.
gepostet am 01. August 2019

Türme, Trümmer, Träume

Menschen können alles: Sich ohne gemeinsame Sprache verstehen, sich ohne erkennbares Problem zerstreiten, Türme bauen, im Guten wie im Bösen. Ein Versuch, den eigenen Ort auf einer Welt zu verstehen, in der Territorien und ihre Verteilung keinen Sinn mehr machen.

von Eva Vögtli Eva Vögtli ist Publizistin mit Spezialgebiet Kunst. Sie studiert im MA Kulturpublizistik.
gepostet am 01. August 2019

Ohne Sprache, ohne Ort

Ein Versuch über den Mythos der babylonischen Sprachverwirrung, aktuelle Dynamiken des Diskurses – und Kommunikationsversagens und das gewaltvolle Potential von Sprache.

von Eva Mackensen Eva Mackensen studierte Philosophie und Kulturkritik in München. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.
gepostet am 01. August 2019
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