Can the privileged listen?

Aus postkolonialer Perspektive kann die Aufführung als hierarchischer und konflikthafter Raum verstanden werden, der von der europäischen Idee des «Eigenen» und des «Fremden» geprägt ist. Eine De-Kolonisierung der Aufführungssituation bedeutet, dass dieses hegemoniale Verhältnis unterbrochen wird. Das Zuhören wird in diesem Kontext zum widerständigen Akt, der eine Begegnung mit dem Gegenüber möglich macht.

von Laura SabelLaura Sabel (*1990) ist Kulturwissenschaftlerin mit Bezug zu künstlerischen Strategien. Ihre Interessen liegen im Bereich der postkolonialen Kritik im Kontext europäisch kultureller Praxis und spezifisch von Museen.

gepostet am 10. August 2018