Critical Whiteness – looking at one’s self through the eyes of others

In der gesellschaftlichen Öffentlichkeit, aber auch im Theater, ist Weisssein eine Dynamik des privilegierten Schauens auf Andere. Doch auf einer postkolonialen Bühne kann die Unterteilung in Schwarz und Weiss, in Szenerie und Zuschauerraum, nicht aufrechterhalten werden: Alle werden Teil der Szenerie. Alle stehen im Licht. Alle werden Andere.

von Michelle AkanjiMichelle Akanji schloss im Frühlingssemester 2018 den Master Kulturpublizistik ab. In ihrer Abschlussarbeit untersuchte sie Normalitäten in Diskursen um die Schweizer Migrationsgesellschaft und setzte sich mit ihrer Rolle als postmigrantische Autorin auseinander.

gepostet am 15. August 2018

Can the priviledged listen?

Aus postkolonialer Perspektive kann die Aufführung als hierarchischer und konflikthafter Raum verstanden werden, der von der europäischen Idee des "Eigenen" und des "Fremden" geprägt ist. Eine De-Kolonisierung der Aufführungssituation bedeutet, dass dieses hegemoniale Verhältnis unterbrochen wird. Das Zuhören wird in diesem Kontext zum widerständigen Akt, der eine Begegnung mit dem Gegenüber möglich macht.

von Laura SabelLaura Sabel (*1990) ist Kulturwissenschaftlerin mit Bezug zu künstlerischen Strategien. Ihre Interessen liegen im Bereich der postkolonialen Kritik im Kontext europäisch kultureller Praxis und spezifisch von Museen.

gepostet am 10. August 2018

Was ist Theater?

Über das Andere (auf) der Bühne. Ein Gespräch mit Hayat Erdogan

von Ruedi Widmer Ruedi Widmer, geboren 1973 oder 1959, ist Satiriker oder Sarkast, Zeit- oder Gesellschaftsporträtist, Lehrer oder Volkspädagoge. Von ihm stammen Werke wie Benzin, Junge Schweizer Grafik oder Die letzten Geheimnisse einer rationalen Welt.

gepostet am 07. August 2018

Exotismus als Schweizer Spektakel

Der von Patricia Purtschert, Barbara Lüthi und Francesca Falk herausgegebene Band «Postkoloniale Schweiz» beschäftigt sich mit «Formen und Folgen eines Kolonialismus ohne Kolonien». Der vorliegende Text ist ein kurzer Ausschnitt aus einem Beitrag der drei Herausgeberinnen, der eine Bestandsaufnahme der postkolonialen Schweiz vornimmt. Er verdeutlicht, dass auch in der Schweiz stereotype Fremdbilder produziert wurden, die bis heute zirkulieren.

von Patricia Purtschert, Barbara Lüthi, Francesca Falk

gepostet am 07. August 2018

Rasender Stillstand

Vom Spektakel als Folgenlosigkeit zum Spektakel als Subversion. Eine fragmentarische Diskursgeschichte

von Jörg SchellerJörg Scheller, *1979, ist Kunstwissenschaftler, Publizist, Musiker und Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 07. August 2018

Differenz manifestieren

Über die postmigrantische Gesellschaft des Spektakels. Ein Briefwechsel zwischen Kijan Espahangizi und Ruedi Widmer

von Kijan Espahangizi und Ruedi WidmerKijan Espahangizi ist Geschäftsführer des Zentrums Geschichte des Wissens (ZGW) der ETH & Universität Zürich und forscht zur postmigrantischen Gesellschaft. Ruedi Widmer ist Kulturpublizist und verantwortlich für die ZHdK Plattform Kulturpublizistik, die Zollfreilager herausgibt.

gepostet am 07. August 2018

Die postkoloniale Bühne. Interview mit Ernesto Neto

Ernesto Neto ist Künstler mit dem Anspruch, Wunden zu heilen, die durch die westlich geprägte Form des Lebens und Wirtschaftens geschlagen wurden, und die andere Formen des Lebens und Denkens an den Rand drängen. Ruedi Widmer geht im Gespräch mit ihm der Frage nach, wie ein Versammlungsort gemacht sein müsste, der diesen Lebensformen und ihren Vertretern Raum gibt.

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 07. August 2018

Die Unmöglichkeit einer Insel

Zu vergangenen und gegenwärtigen Konstruktionen von Gegenwelten auf der Landiwiese und am Zürichhorn.

von Eva Mackensen

gepostet am 07. August 2018

«Was wäre wenn?» Ein Interview mit Trendforscher Jakub Samochowiec

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 30. Juli 2018

Von Zäunen, Städten und Menschen. Interview mit dem Fotografen Michael Züger

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 30. Juli 2018

Glimpse. Interview mit Artur Żmijewski

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 08. April 2018

Popjournalismus zwischen Mainstream und Nische. Interview mit Christoph Fellmann

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 25. März 2018

Frische Kraft im Fotomuseum Winterthur. Interview mit der neuen Direktorin Nadine Wietlisbach

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 22. März 2018

Globalisierung ist eine Frage der Perspektive

von Damian ChristingerDamian Christinger, *1975, ist Kurator und Kulturhistoriker. Seine Interessengebiete befinden sich im Dreieck Europa, Asien und Lateinamerika.

gepostet am 08. Januar 2018

Frische Kraft im Fotomuseum Winterthur. Interview mit der neuen Direktorin Nadine Wietlisbach

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 09. Dezember 2017

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