Die Ernsthaftigkeit des Absurden

William Kentridge rezitiert die «Sonate in Urlauten» von Kurt Schwitters und wirft damit Fragen über das Absurde sowie Möglichkeitsräume im globalen Kontext auf.

von Laura SabelLaura Sabel (*1990) ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und arbeitet seit 2015 als Kulturvermittlerin im Cabaret Voltaire. Ihre Interessen liegen im Bereich kultureller Praktiken sowie der postkolonialen Kritik.

gepostet am 02. September 2019

Am Rande der Imperien: Interview zu «Queen Zomia» mit Royce Ng

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 31. August 2019

Die Grenze zwischen Ich und Du – Das Unausdrückbare auf die Bühne bringen

Mit «Fantasia» wagt Anna Karasinska ein Experiment, das nichts Geringeres will, als die Anonymität zwischen fremden Menschen aufzulösen. Und zwar zwischen so vielen wie möglich.

von Deborah von WartburgDeborah von Wartburg, *1991, ist Journalistin und interessiert sich für gesellschaftliche Fragen auf und neben der Bühne und mag es, wenn im Theater mediale Grenzen verschwimmen. Sie studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 28. August 2019

Eine Ode an die Vielsprachigkeit

Oder: Wie der Turmbau zu Babel auch hätte ausgehen können. Das Stück «Space – The Third Season» zeigt eine alternative Variante, wie mit Vielsprachigkeit und Meinungsvielfalt umgegangen werden kann – mit Musik, Harmonie und ordentlich Chaos.

von Deborah von WartburgDeborah von Wartburg, *1991, ist Journalistin und interessiert sich für gesellschaftliche Fragen auf und neben der Bühne und mag es, wenn im Theater mediale Grenzen verschwimmen. Sie studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 24. August 2019

Prinzessin, Drogenbaronin, Nonne

Olive Yang entschied sich gegen ein Leben im Elfenbeinturm und ertrug dafür Gefängnis und Folter. Sie brach aus Geschlechterrollen aus, heizte mit ihren Affären die Gerüchteküche an und legte einen Aufstand bei, bevor sie – so erzählt man es sich – in ihren letzten Jahren Mitglied eines Ordens wurde. Ein (Anti-) Märchen in Anlehnung an Royce Ng’s «Queen Zomia».

von Valérie HugValérie Hug, *1993, ist Redaktorin und Studentin im Master Kulturpublizistik.

gepostet am 22. August 2019

Talking about a Revolution

Der einfachste Teil einer Revolution ist der Umsturz. Schon schwieriger ist die Etablierung neuer Verhältnisse. Und gar unmöglich erscheinen die Einlösung aller Versprechen und die Realisierung einer idealen Gesellschaft. Nicht zuletzt auch deshalb gleichen Revolutionen dem Mythos vom Turmbau zu Babel.

von Patrick TschirkyPatrick Tschirky ist Germanist und Historiker, arbeitet als Dozent am IAM Institut für Angewandte Medienwissenschaft der ZHAW und am Master Kulturpublizistik der Zürcher Hochschule der Künste.

gepostet am 21. August 2019

Corean Pygmalion (?). Über die (hoffnungslose) Arbeit des Animierens (sozialer) Körper

In «Rehab Training» zeigt die südkoreanische Performance-Künstlerin Geumhyung Jeong, was passiert, wenn frevelhaftes Streben auf einen leblosen Körper trifft. Ihre Stärken sind Beharrlichkeit und Begehren. Beides Eigenschaften, die auch dem Publikum abverlangt werden.

von Silvia PosavecSilvia Posavec, *1984, schreibt über Film, filmt die Welt und fasst ihre Beobachtungen in Rezensionen, Essays und Reportagen zusammen. Sie studiert im Master Kulturpublizistik der ZHdK.

gepostet am 20. August 2019

Wo sind die Monster?

Was ist es eigentlich, das den Menschen zum Turm macht? Oder verläuft das Leben doch eher linear? In «Ich seh' Monster» spielt sich Nikko Weidemann durch seine persönliche Lebens- und Musikgeschichte – und folgt dabei einer ganz eigenen (Ton-)Spur.

von Annatina NayAnnatina Nay ist Visuelle Gestalterin und studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 19. August 2019

Babylon Bilder V: Stephan Schmitz

von Turmbau Redaktion

gepostet am 18. August 2019

«There’s an elephant in the room»

Was ist Diskriminierung? Wie lassen sich Diskriminierungserfahrungen vergleichen? Und wie lässt sich eine Sprache finden, um Unausgesprochenes zu benennen? Interview mit Paola de Martin.

von Der Balken in meinem AugeDie Gesprächsreihe "Der Balken in meinem Auge. Reflexivität als Ressource" wird von verschiedenen Mitgliedern der Zollfreilager-Redaktion bespielt.

gepostet am 17. August 2019

Trockene Zeiten und Darmwinde

Alles hat eine Seele, auch Objekte. Die Compagnie Cie Non Nova unter der künstlerischen Leitung Phia Ménards huldigt diesem animistischen Seelenkonzept, indem sie im Objekttheater Gegenstände als Haupt- und Nebendarsteller*innen eines Stücks auftreten lässt.

von Luisa TschannenLuisa Tschannen ist Autorin und hat am Schweizerischen Literaturinstitut studiert. Sie arbeitet als freie Kulturjournalistin und Künstlerin und studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 17. August 2019

Make love, not war

«Saison Séche» steht für Sexstreik. Sexstreik wird als Druckmittel dazu eingesetzt, die Lösung eines Konflikts zu erzielen. Und zwar gemäss der Devise «Make Love not war», denn Sexstreik ist Druckmittel von Frauen, sich Bekämpfende und Krieg führende Männer dazu zu zwingen, mit dem Kämpfen aufzuhören.

von Luisa TschannenLuisa Tschannen ist Autorin und hat am Schweizerischen Literaturinstitut studiert. Sie arbeitet als freie Kulturjournalistin und Künstlerin und studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 17. August 2019

Babylon Bilder IV: Ivano Talamo

von Turmbau Redaktion

gepostet am 12. August 2019

Europa. Ein Video-Essay

Manchmal meinten wir, eine «gemeinsame Sprache» verloren zu haben. Vielleicht hatten wir nie eine? Vielleicht ist Europa ein Nichts, das zu füllen notwendig wäre?

von Silvia PosavecSilvia Posavec, *1984, schreibt über Film, filmt die Welt und fasst ihre Beobachtungen in Rezensionen, Essays und Reportagen zusammen. Sie studiert im Master Kulturpublizistik der ZHdK.

gepostet am 11. August 2019

Dazwischen / Denteren

Heimat ist kein bestimmter Ort. Ist Heimat ein Gefühl? Herkunft ist gegeben – für das Zuhause entscheidet man sich. Zwischen Herkommen und (nie) Ankommen ist die Suche, das Wandern, der Weg.

von Annatina NayAnnatina Nay ist Visuelle Gestalterin und studiert im MA Kulturpublizistik.

gepostet am 06. August 2019

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